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Tasche, Rucksack oder Koffer? AED ja oder nein? Ist eine Trage wirklich notwendig? Dienstkleidung? Warnwesten? Wo einkaufen? Alle diese Fragen und alles Weitere, was mit eurer Ausrüstung zu tun hat, findet hier Platz!
20.08.2012, 20:37
Original von BlinkiViele haben mir von sich aus mitgeteilt, bei mir würde man am meisten lernen. Kann natürlich auch eine Angstreaktion sein.

3-4 mal die Woche ist doch schon fast hauptamtlich.

Riecht ihr das auch? Hier stinkts...
Selbstbeweihräucherung bitte einstellen und back to topic oder Thema ausgliedern lassen...
20.08.2012, 20:45
Ne Wie, das hat nix mit Selbstbeweihräucherung zu tun.
Es gab durchaus auch welche die einen Bogen um mich gemacht haben. Vorrangig die, die mit ihren 18 1/2 Jahren auf der Wache Heldengeschichten zum besten geben und lieber die Fernsehcouch bewachen anstatt sich an den Aufgaben des täglichen Lebens zu beteiligen, und in der Konsequenz im Einsatz dann eine von mir geführte Bauchlandung hingelegt haben. Wer dann immer noch nix merkt, der trägt Koffer.
Davon abgesehen bilde ich mir wenig drauf ein.
20.08.2012, 21:12
Nur noch mal ganz kurz Off Topic: Blinki, kennst du unseren Shorty? Man könnte meinen, er hätte dich angelernt...
ach und um dann wieder auf's Thema zurück zu kommen: Ich habe 2 Paar Handschuhe in Filmdöschen (ja, früher konnte man die Bilder tatsächlich nicht gleich auf dem PC angucken und auf ein Speichermedium passten nur 32 Bilder

) und nen Kuli. Damit bin ich immer gut gefahren.
Wenn ich meinen Rucksack dabei hab, hab ich noch so ein ganz kleines EH-Pack dabei, mit 1 Mullbinde, 1 Verbandpäckchen, 1 Kompresse, einer Schere, einer Diagnostikleuchte und einigen Pflastern. Aber eigentlich hab ich es nur, weil ich es mal als Werbegeschenk bekommen hab und es sonst gar nicht nutzen würde...
20.08.2012, 22:01
Nur noch mal ganz kurz Off Topic: Blinki, kennst du unseren Shorty? Man könnte meinen, er hätte dich angelernt...
Wie heisst der denn mit Vornamen?
Das mit dem Anlernen dürfte ausgeschlossen sein.
21.08.2012, 07:02
Nur mal so ein paar Gedanken am Rande:
1. Ein Zug ist bei der klassichen Femurfraktur hilfreich, bei der Schenkelhalsfraktur ist es kontraindiziert.
Ein "Zug" dient dazu Bruchstellen auseinander zu ziehen. Dies ist bei der klassischen FemurFx durchaus möglich (wenn auch im Regelfall nicht nur mit regulärer "Muskelkraft" -jedenfalls nicht vor der Analgesie-sondern eher mit entsprechenden Devices). Beim Schenkelhals wird ein Zug am Bein dafür nur ein weiteres Auseinanderscheren der Bruchenden und den damit verbundenen Weichteilschaden (insbesondere am Periost) vergrößern.
2. Der angesprochene Sturz auf die Tischplatte bedingt noch lange keine HWS Fixierung. Entscheidend für eine HWS Fixierung ist in allen relevanten Guidelines eher die Symptomhaftigkeit (Presence of symptoms) bzw. die Möglichkeit der Verschleierung durch andere Probleme(obscuration of symptoms). Die Mechanik selber greift nur bei deutlich ausgeprägteren Traumata (Hochgeschwindigkeitsunfall, etc.)
(Quelle: PHTLS)
3. Pupillendifferenz: Ich weiß ja nicht was ihr so erwartet. Aber: Eine Pupillendifferenz traumatischer Genese wird nicht als alleiniges Symptom auftreten. Es braucht schon relativ große traumatische Veränderung (primär z.B. durch Abscherung der entsprechenden Nerven, sekundär durch blutungsbedingte Kompression) um selbige hervorzurufen. Und die wird nicht ohne andere Symptome einhergehen.
Wer glaubt das eine Kopfplatzwunde die ansonsten neurologisch unauffällig wird nur aufgrund der Pupillendifferenz zur RTH Diskussion der wird eine schlechte Zeit haben (auf Wunsch gibts das auch als Meme:D )
Die Pupillendiagnostik ist eher notwendig um eine Differentialdiagnose auszuschließen.
4. Anhängekarten für Verletzte:
Nur so anbei: Die Dinger sind numeriert/mit einer Seriennummer versehen, zu mindestens in guten Rettungsdiensten sind die Triagepacks mit fortlaufenden Nummern ausgestattet.
Wenn jetzt ein dahergelaufener RS meint er muss auf einmal seine eigenen Triagekarten mitbringen verlieren ich als Triageperson a) den Überblick wenn ich nun triagiert habe b) den Überblick über mein Datenmaterial.
Daher: Triage mit Karten erfolgt NUR UND AUSSCHLIESSLICH durch beauftragte und registrierte Personen. Alles andere wird dazu führen das der Einsatzleiter dich vierteilen will.
(Und ansonsten: Beim angesprochenen Ereigniss mit 5 Patienten wirst man hoffentlich ja einen initialen Notruf absetzen bevor man ans "Arbeiten" geht. Selbst wenn man Sachen wie Unfallstellenabsicherung auslässt braucht das komplette "Zählen" mind. schon 2 Minuten, eine erste Überblickstriage -selbst wenn kaum lebensrettende Sofortmaßnahmen zu treffen sind- bei 5 Patienten schon mind. 5 Minuten. Rechne jetzt noch mal die 1 die du für die nächste Lagemeldung brauchst ein..Und du hast schon eine gute Chance das der nächste RTW aufschlägt)..
Zum Thema Infusionen herrichten:
Ist ganz einfach: Nimmt der RettAss/NA die Infusion her ist er vollumfänglich für Lagerung, usw. haftbar. Dementsprechend haben gute Rettungsdienste entsprechende Dienstanweisungen.
Ist nämlich alles nicht so ganz einfach mit den diversen Gesetzen in Einklang zu bringen.
Zum Schluss ein paar Stichpunkte:
- Es gibt kein MarKumar. Punkt
- Du hast also erst den SanD beendet, den Kollegen heimgefahren, dann hast du dienstlich bereitgestelltes Material entwendet und bis damit zu deiner Oma gefahren. In der Zwischenzeit lag die arme Frau zu Hause und hatte ein Schmerzlevel das nachher eine Schmerztherapie erforderlich machte. Großes Kino. Ganz großes Kino. Vielleicht wäre der Frau schneller geholfen gewesen wenn man eine halbe Stunde vorher einfach das selbe gemacht hätte wie jeder andere Bürger auch?
- Wenn wir aus "Leitlinien" zitieren können wir uns in Zukunft alle angewöhnen zu sagen aus welchen? Das würde vieles einfacher machen.
21.08.2012, 07:09
http://qkme.me/3qkk4iDie versprochene Meme
Zuletzt geändert von
krumel am 21.08.2012, 07:10, insgesamt 1-mal geändert.
21.08.2012, 08:32
Jetzt mal ehrlich, das hat der eine oder andere auch schon erlebt. Man wurde angerufen oder anderweitig kontaktiert das man zur Familie / Freund kommen soll und mal ein Auge darauf werfen soll, auf das Geschehene. Die Person vor Ort sieht vielleicht die Verletzungen als nicht dramatisch, möchte aber, das man "fachlich" etwas unterstützt wird. Oder aber, man hat einen eingeschränkten Blick und weiß sich in dem Momant nicht anders zu Helfen, sodaß man den Bekannten anruft und nicht die Rettung.
Und wo ist denn bitte dann das Problem mit dem Dienstwagen, welchenman gerade noch hat dorthin fährt und auch das Metrial daraus verwendet.
****************************
Vielleicht wäre es für die Übersichtlichkeit des ursprünglichen Beitages hilfreich, wenn man solche abgehenden Diskussionen in einen eigenen Beitrag ziehen könnte

(Nur so ne Idee)
21.08.2012, 09:42
[Admin]Der user Gast1 wurde auf eigenen Wunsch gelöscht und sein Name unkenntlich gemacht.[/Admin]
05.12.2012, 11:39
Um mal wieder zum ursprünglichen Thema zu kommen ...
Den ganzen Kram fahren bzw. schleppe ich so privat mit mir rum:
- Verbandmaterial (Verbandpäckchen, Kompressen, Verbandtuch etc.)
- Drei Rettungsdecken
- Dreiecktücher
- Beatmungsbeutel
- Beatmungsmasken in verschiedenen Größen
- Zusätzliche Beatmungsmaske im Hardcase
- Güdeltuben in drei Größen
- Blutzuckermessgerät
- Blutdruckmessgerät mit Manschette für Erwachsene
- Hyperventilationsmaske
- Traubenzucker
- Infusionsset inkl. diverser Zugänge
- Fünf 10ml NaCl 0,9% Lösungen
- Pupillenleuchte
- Taschenlampe
- Händedesinfektion und ausreichend Einmalhandschuhe
- Hygienetücher zur Desinfektion vom Material
- Ibu 500mg Schmerztabletten, eher für mich selber
- Zweithandy für Notrufe
Das ganze ist verpackt in einer kleinen, roten Notfalltasche. Diese habe ich mal mit Füllung für knapp 100 Euro bei eBay gekauft. Zusätzlich sollen nun noch Larynxtuben in zwei bis drei verschiedenen Größen dazu kommen. Und was mir sonst noch so einfällt, und mal gebraucht werden könnte.
Zuletzt geändert von
Larynxtubus am 05.12.2012, 12:31, insgesamt 1-mal geändert.
05.12.2012, 11:54
Ich bin der Auffassung dass das, was man mitnimmt im privatfall akut helfen sollte, einen unterschied zu machen...
Eine VVK und 500ml Ringer sind in den seltensten Fällen kriegsentscheidend..
Im Auto würde ich mitführen (zusätzlich zu dem EH Kasten):
Beutel + Masken
div. LTS + Gänsegurgel
2 G14 VVK
Stethoskop
Tourniquet
Warnweste
Damit kann man eine "schöne" Rea laufen lassen, eine lebensbedrohliche Blutung unterbinden, oder eine Entlastungspunktion durchführen. Sachen die akut Leben retten. Und außer LTS und den Kanülen läuft nix ab, braucht keine Kontrollen (BZ Gerät, Pupillenleuchte).
EDIT: Legasthenie-Symptomatik beseitigt...
Zuletzt geändert von
M1k3 am 05.12.2012, 16:31, insgesamt 1-mal geändert.
05.12.2012, 12:22
Mir reicht ein Blutdruckmessgerät, was sich wegen seiner komischen form (messanzeige und pumpe getrennt je an einen schlauch befindet) noch in der übungsphase befindet und eine pupillenleuchte.
05.12.2012, 12:36
Ein
Tourniquet ist übrigens eine sehr gute Idee. Da werde ich direkt mal bei eBay schauen, ob ich nicht ein günstiges abgreifen kann.
05.12.2012, 14:00
Original von TaMi
Mir reicht ein Blutdruckmessgerät, was sich wegen seiner komischen form (messanzeige und pumpe getrennt je an einen schlauch befindet) noch in der übungsphase befindet und eine pupillenleuchte.
Und wofür?
05.12.2012, 16:28
Damit kann man so leuchten....
05.12.2012, 20:56
Original von gorldOriginal von TaMi
Mir reicht ein Blutdruckmessgerät, was sich wegen seiner komischen form (messanzeige und pumpe getrennt je an einen schlauch befindet) noch in der übungsphase befindet und eine pupillenleuchte.
Und wofür?
Zum Blutdruck messen?
Die Frage war nun aber nicht dein Ernst, oder?
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