hysterisches Mädchen (ab SanH)

Notfallszenarien für Ersthelfer bis Rettungsdienstmitarbeiter.

Foren-Übersicht Erste Hilfe, Rettung und Medizin Fallbeispiele

15.04.2012, 08:53
Welchen Wert hättest du dann angegeben?
Signatur nach Wahl einfügen!

15.04.2012, 09:44
Eine interessante Frage. Das Fallbeispiel wäre aber so nicht zu lösen, denn ob das Messgerät auf die Saccharose in der Cola genauso reagiert, wie auf die Glucose im Blut wird nur derjenige wissen, der genau die chemische Reaktion kennt, die dem zugrunde liegt.
Es ist Dein Recht, Waffen abzulehnen. Es ist Deine Freiheit, nicht an Gott zu glauben. Aber wenn jemand in Dein Haus einbricht, sind die ersten beiden Dinge, die Du tun wirst: Jemanden mit einer Waffe rufen und beten, dass er rechtzeitig da ist.

15.04.2012, 10:27
Einen Wert von 45 mg/dl.

Wie gesagt ich wollte bei dem Fall auf mögliche Messfehler beim BZ messen hinweisen und nicht, dass hier alles perfekt läuft.

15.04.2012, 10:38
Original von Don Spekulatius
Eine interessante Frage. Das Fallbeispiel wäre aber so nicht zu lösen, denn ob das Messgerät auf die Saccharose in der Cola genauso reagiert, wie auf die Glucose im Blut wird nur derjenige wissen, der genau die chemische Reaktion kennt, die dem zugrunde liegt.


:D

Zu den Maßnahmen der Helfer äußere ich mich nicht mehr, darauf haben wir genug rumgetrampelt.

Warum, wenn wir schon groß am untersuchen sind, nicht mal auf die Zunge schauen; Hat sie eingenässt..?

Gründliche Fremdanamnese, was eigentlich genau passiert ist, und gründlicher Bodycheck mit Fokussierung auf den Schädel. Geringe Pupillendifferenzen können durchaus physiologisch sein und werden des öfteren fehlinterpretiert.
Spannend wäre, ob die Patientin Medikamente einnimmt, die ins Gerinnungssystem eingreifen.

Was mich wunderte, waren die Beschreibungen des "trockenen Schlaganfalls". Diese Beschreibung hab' ich bisher noch nicht gehört...

An sich ist im Fallbeispiel ja nix schlimmes passiert; Der RD wird nochmals den Blutzucker bestimmen und ggf. reagieren.
Was hättet ihr denn gemacht, wenn kein BZ-Gerät in der Ausrüstung gewesen wäre..?

Zu "Fehlern" bei der Blutzuckermessung: Ich hab das auch in der Ausbildung mal irgendwie mit dem Desinfektionsmittel gelernt und teilweise auch so umgesetzt. Mittlerweile verzichte ich allerdings gänzlich auf den Einsatz eines Desinfektionsmittels bei der Bestimmung des Blutzuckers - wie übrigens wohl jeder handelsübliche Diabetiker bei seinen täglichen Messungen auch...Edit Buschi: Doppelposting entfernt

15.04.2012, 11:44
Und warum verweigert eine Diabetikerin, die eigentlich die Gefahren kennen müsste, nach einer Synkope die Cola-Aufnahme?
Das Pfefferkorn ist klein, aber scharf.

15.04.2012, 12:21
Wenn man Cola, oder ähnlich süße Getränke, misst dann bekommt man normalerweise deutlich höhere Werte als 92mg/dl. Wir haben das mal ausgetestet in einer Gruppenstunde, unser Messgerät hat einen Wert über 630mg/dl angezeigt.
B.Eng Rettungsingenieurwesen, Brandoberinspektoranwärterin, RS

15.04.2012, 12:30
Original von kstore
Und warum verweigert eine Diabetikerin, die eigentlich die Gefahren kennen müsste, nach einer Synkope die Cola-Aufnahme?

...weil Menschen nunmal nicht immer rational handeln.
High-water Food Service
Private Coffee, 3. preußisches Sanitätsgeschwader Berlin

15.04.2012, 18:38
Original von kstore
Und warum verweigert eine Diabetikerin, die eigentlich die Gefahren kennen müsste, nach einer Synkope die Cola-Aufnahme?


1. Weil sie in ihrem aktuellen Bewusstseinszustand nicht mehr rational denken und entscheiden kann (Stichwort Neuroglykopenie)

optional 2. Hypoglykämie-Wahrnehmungsstörung..?

Ist sie eigentlich synkopiert...?!



...und wenn bitte ein Mod meinen Doppelpost etwas weiter oben entsprechenden löschen könnte (und zwar bitte den ersten der beiden!). Danke.

Buschi: Dein Wunsch war mir Befehl! ;) Schon erledigt.

15.04.2012, 21:53
Original von leuchtreklamefahrer
Was mich wunderte, waren die Beschreibungen des "trockenen Schlaganfalls". Diese Beschreibung hab' ich bisher noch nicht gehört...

Ich wollte nich suggerieren das man präklinisch blutig von unblutig differenzieren kann. Aber die Symptome dürften dir nicht neu sein für einen Apoplex?
" Die jungen Leute von heute sind wesentlich angenehmer als in den 60er, 70er und 80er Jahren. Sie sind toleranter und respektvoller, auch älteren Leuten gegenüber. "
- Heino

15.04.2012, 22:25
Ich möchte anmerken, dass der Begriff Apoplex terminologisch eher out ist, auch wenn er sich hartnäckig hält. Eine Unterscheidung ist präklinisch nicht ganz einfach, da hast du recht. Mir war bisher eine Differenzierung in ischämisch/hämorrhagisch oder unblutig/blutig geläufig. "trocken" kannte ich einfach noch nicht. Was ist denn hierfür das entsprechende Pendant?

16.04.2012, 06:53
Nass?

16.04.2012, 09:55
Ach ums "trocken" gehts dir! :D Und ich lese abermal mein Posting durch und suche nach Fehlern die mich wie n Trottel aussehen lassen :D ;)

Ist hier umgangssprachlich im Gebrauch, habe dem nie viel Gedankengut gewidmet :)
" Die jungen Leute von heute sind wesentlich angenehmer als in den 60er, 70er und 80er Jahren. Sie sind toleranter und respektvoller, auch älteren Leuten gegenüber. "
- Heino

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